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video art kitchen vol.1 : SCRATCH!VIDEO
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George Barber: Greatest Hits of Scratch Video Vol.1, 1985, 30:00 min Greatest Hits of Scratch Video Vol.1 ist ein einzigartiger Sampler, der die Arbeiten und vielseitigen Positionen der britischen Scratch Video-Künstler aus den 1980ern aufgreift und zu einer grellen, bunten, teils kritischen aber auch kitschigen Stilcollage zusammenfügt. George Barber selbst erforscht insbesondere das ästhetische Potential manipulierter Videobilder und spielt mit sinnlichen visuellen Effekten. |
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Gorilla Tapes: Lo Pay no Way, 1988, 6:23 min Gorilla Tapes erarbeiten explizit politische Tapes. Lo pay no way ist als Collage aus Found-Footage und Nachrichtenbildern in das Lied einer Hip-Hop-Gruppe eingebettet, die satirisch die Fast-Food-Kultur sowie die Sozialpolitik Magret Thatchers kritisiert. |
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Dara Birnbaum: Pop Pop Video II: Kojak-Wang, 1980, 2:52 min Dara Birnbaum zitiert in dieser Arbeit aus der US-amerikanischen Fernsehserie „Kojak-Einsatz in Manhatten“. Dabei verwendet sie Sequenzen aus einer Schussszene und stellt sie Bildern aus einem Werbeclip der Computerfirma „Wang Laboratories“ gegenüber. Schnelle Schnitte und geloopte Rockmusik unterstreichen das rasende Gefecht, das zwischen kommerziellem Fernsehen und Computertechnologie ausgetragen wird. |
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Maria Vedder: Pal oder Never the same color, 1988, 5:47 min Maria Vedder hinterfragt auf satirische Weise in Pal oder Never The Same Color zwei Normen der Fernsehwiedergabe – das europäische PAL und das amerikanische NTSC-System. Die Untersuchungen zur Wiedergabe der Farben durch beide Systeme werden von einer Nachrichtensprecherin aus den 1960er Jahren begleitet. Im Gegensatz zu PAL ist das amerikanische System weniger farbstabil und erhielt deshalb den Spitznamen „Never The Same Color“. |
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Rafael Montañez Ortiz: Fred and Ginger, 1990, 7:01 min In Fred and Ginger verwendet Rafael Montañez Ortiz nur wenige Sekunden aus einer Tanzszene des berühmten Schauspielerpaars Fred Astair und Ginger Rogers, die er immer wieder loopt, so dass sich das Paar und die Musik, nur in winzigen Schritten vor- und zurückbewegen, vergleichbar mit dem Sprung auf einer Schallplatte. |
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Peter Callas: Double Trouble, 1986, 6:02 min Double Trouble von Peter Callas, in Japan produziert, ist eine Studie über Bewegungen und Gesten als kulturelle Bedeutungsträger. Kleine Gesten wie das Zusammenfalten von Händen während einer Unterhaltung, das Schütteln des Kopfes oder Zucken der Schultern werden stetig wiederholt. Dabei tauchen die Personen immer als Doppelgänger oder Spiegelbilder auf. |
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Norbert Meissner: Die 3 von der Tankstelle, 1989-1994, 1:57 min Norbert Meissner verwendet in Die 3 von der Tankstelle etliche Sequenzen, um die gleichnamige deutsche Filmoperette in nur knapp 2 Minuten zusammenzufassen. In Hochgeschwindigkeit laufen altbekannte Szenen des Klassikers vor dem Zuschauer ab. Nur durch einen kontinuierlichen Soundtrack und subtile Eingriffe in markante Szenen lässt sich der Film in diesem Strom der Bilder wiedererkennen. Die Arbeit gehört zum Repertoire von Meissners „Filmfax“, einem interaktiven Filmautomaten, der dem Besucher durch diese zweiminütigen Beiträge einen Crash-Kurs in Filmgeschichte liefert. |
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Text und Konzept: Elena Friedrich und Sven Seibel |








