Forschungsprojekte
Forschungsprojekt: Langzeitarchivierung in der Stiftung imai

Langzeitarchivierung in der Stiftung imai

Beginn des zweijährigen Archivierungsprojekts in Kooperation mit dem LVR


Im Austausch mit dem LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum beginnt die Stiftung imai ab Februar 2016 mit einer systematischen Erschließung und elektronischen Langzeitarchivierung ihrer Bestände gemäß heutiger Standards. Laufzeit: 2016 bis Dezember 2017.

Das Archiv der Stiftung imai umfasst einen Bestand von ca. 1.500 verzeichneten und digitalisierten Videokunstwerken, die für die regionale, nationale und internationale Entwicklung dieser Kunstgattung von Bedeutung sind. Darüber hinaus verwahrt es Hunderte von Videokunstbändern der 1970er bis 1990er Jahre, die bislang weder erschlossen noch digitalisiert sind. 

Insbesondere die unterschiedlichen Videospeicherformate, die sich im imai-Archiv befinden, haben deutlich werden lassen, dass Sammlungen mit audiovisuellen Medien eine spezifische Erfassung und Bestandserhaltung erfordern, um sie zu bewahren und für eine Langzeitarchivierung vorzubereiten. Für das einmalige und historisch bedeutsame Archiv der Stiftung imai wird eine zukunftsfähige Infrastruktur erarbeitet, um einen benutzerfreundlichen Zugang zum Videoarchiv zu schaffen und es für kommende Generationen zu erhalten. 

Ziel des Projekts ist es aber auch, am Beispiel des imai-Archivs die digitale Langzeitarchivierung audiovisueller Medien vorbildhaft durchzuführen und die dabei erworbenen Erfahrungen und Kenntnisse zukünftig als Vorgehensmodell an andere Institutionen weiterzugeben. 

 

Projektteam

Dr. Renate Buschmann, Hiroko Kimura-Myokam, Michalis Nicolaides 

  Gefördert durch:       www.lvr.de  

 

 

 

Titelbild: Ausstellungsansicht "Bilder gegen die Dunkelheit" Foto © Ivo Faber, VG Bild-Kunst Bonn, 2016