Ausstellung
© Freya Hattenberger | Spotting | Video Performance | 2012 | Videostill

imai auf der LOOP Fair 2013, Barcelona

23.–25. Mai 2013 | mit einem Performance-Video von Freya Hattenberger

Die LOOP Fair ist die einzige Messe, die sich speziell der Videokunst widmet. In der POOL Sektion der LOOP Fair stellt das imai die Künstlerin Freya Hattenberger mit ihrem Performance-Video Spotting (2012) vor. Das imai wird zudem sein umfassendes Vertriebsprogramm mit internationaler Videokunst in Barcelona präsentieren.

SPOTTING
Freya Hattenberger
Video Performance

5:35 min | HD Video | Farbe | Stereo
2012

Mein Gesicht ist nahe der Kamera. Ich klebe mir eine komplette Packung roter
Klebepunkte hinein.
Geht es um die Markierung einer eventuellen Schönheitskorrektur? Verdecke ich
Pigmentflecken oder Unreinheiten?
Die roten Punkte nehmen überhand – wie ein Ausschlag siedeln sie sich an. Die
Mimik wird deformiert, die Gesichtszüge werden maskenhaft.
Diese Aufkleber werden u.a. auf Kunstmessen dazu benutzt, um zu markieren,
welche Kunstwerke verkauft wurden.
Es ist wie bei der Tour de France: der mit den meisten roten Punkten hat die Höhen
am besten erklommen oder war am besten gedopt.
Spotting ist der englische Begriff für die Retouche-Arbeit des Ausfleckens, wo durch
Staub oder Kratzer auf dem Negativ verursachte weiße Flecken in der Vergrößerung ausgebessert werden.


Freya Hattenberger
geboren 1978, lebt und arbeitet in Köln
2001 beginnt Freya Hattenberger ihr Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln (bei Jürgen Klauke, Marcel  Odenbach und Matthias Müller) und erhält 2005 das  Studiostipendium an der Cité Internationale des Arts Paris. 2006 schließt sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. 2008 bekommt sie das Karl Schmidt-Rottluff-Stipendium sowie den  Förderpreis des Landes NRW in Medienkunst.
Sie absolviert Künstlerresidenzen in Paris, Dijon, Valenciennes und Amsterdam.
Hattenbergers Arbeiten wurden u.a. ausgestellt in NCCA-Center for Contemporary Art (Moskau), Kunsthalle Düsseldorf, Galerie Rudolfinum (Prag), Transmediale Berlin, KW Institute for Contemporary Art Berlin, Ausstellungshalle für Zeitgenössische Kunst (Münster), Kunsthalle Bremen, MARTa (Herford), Videotage (Hongkong) and Internationale Kurzfilmtage Oberhausen.
Arbeiten von Freya Hattenberger befinden sich in den Sammlungen vom Museum am Ostwall, Dortmund und vom Musée des Beaux Arts in Nantes.

Freya Hattenberger im imai Online-Katalog >>

 

www.loop-barcelona.com